Form


Die klassische Theatersituation wird mittels Augmented Reality (AR) Technik zugunsten einer installativen, Rave-artigen Situation verändert. Lebendig und präsent ist als Akteur nur die Maya verkörpernde Mezzosopranistin Martina Koppelstetter. Die Digitale Welt, aus der sie kommt, wird per Smartphone und AR sicht- und erlebbar. Durchs eigene Smartphone diese Welt erfahrend, wandelt der Zuschauer durch die Ruine und wird durch seine Präsenz zum Konterpart, Mayas Einsamkeit verstärkend: die Zuschauer verwandeln sich in eine durchs Smartphone gaffende Menge, gegen die MAYA ansingen muss.

Die Ruine ist voll mit „Schmierereien“, Graffiti und Writings, größtenteils nicht sonderlich kunstvoll, Zeugnisse der nächtlichen Jugendgelage. Die Zuschauer laden sich die eigens programmierte MAYA App auf ihr mitgebrachtes Smartphone oder Tablet. Wenn sie dessen Kamera auf ausgewählte Graffiti richten, erscheint auf dem Display ein Avatar oder eine Nachricht eines Wesens aus dem Cyberspace. So wird die „Schmierei“ zu einem Schlüssel für das Fenster in die digitale Welt.

Die Zuschauer sitzen nicht, sondern können sich frei in der Ruine bewegen (oder natürlich auch tanzen). Je nach Illumination der Graffiti verschiebt sich der theatrale Aktionsort und erscheinen andere Avatare und Hinweise auf dem Smartphone.

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