MAYA – Die Dokumentation

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Der Dokumentarfilmer Felix Hentschel begleitete die Produktion der Mixed-Reality-Techno-Oper MAYA und führte Gespräche mit den beteiligten Künstlern. Der daraus entstandene Film (ca. 40 min)  beleuchtet die Entstehung der Figur der Maya und gibt Einblicke in die Konzeption der Musik und dem Design der MAYA Augmented Reality App.

Mathis Nitschke talks about his Mixed-Reality-Techno-Opera MAYA

MAYA artist talk

This talk about MAYA was held on 15th December 2017 during the 19th Interactive Storytelling Meetup at Lava Lab Amsterdam, organized by Klasien van de Zandschulp. Luciano Pinna and Klasien created the App for #mayaopera.

MAYA is a science-fiction-adventure on multiple reality layers. MAYA connects Opera, Techno and Augmented Reality. In the ruins of the heating plant Munich-Aubing the spectators find mysterious traces on their smartphones and tablets. MAYA is a Mixed-Reality-Techno-Opera created by Mathis Nitschke, a composer, sound designer and performer, specialising in music combined with theatre and new technologies.

Auf Wiedersehen, liebe Ruine!

MAYA

Die Ruine ist wieder leer. Als ob nichts gewesen wär.

Ich verabschiede mich von einem wundervollen Team, den risikofreudigen Unterstützern und einem großartigen Publikum: fast 1.500 Zuschauer besuchten MAYA. Vielen Dank an alle für diese unglaubliche Erfahrung!

Keine Kunst ohne Geld. MAYA wäre ohne großzügige finanzielle Förderung nie zustande gekommen. Angefangen beim Kulturreferat der LH München, das den Löwenanteil gab und damit das Projekt in Bewegung brachte, über den Fonds Darstellende Kunst, der mir das Engagement des TrioCoriolis ermöglichte, den niederländischen Stimuleringsfond und das Konsulat der Niederlande, die die Zusammenarbeit mit den holländischen App Designern unterstützten, bis hin zum Bezirksausschuss 22 Aubing, der die Dokumentation fördert. Der Eigentümer der Ruine, die Allguth Tankstellen, half bei Bauarbeiten und der Bewerbung.

Hier noch ein paar Fotos von Julia Hildebrand und Ingolf Hatz von der letzten Vorstellung am 22.10.2017:

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Wie wird MAYA eigentlich klingen?

Ich nenne MAYA eine Oper, weil sie aus dem Geist der Oper geboren wurde. Das Flüchten in eine parallele Kunstwelt, die Überwältigungsstrategien in der Musik, die Sehnsucht nach Erlösung: darin sehe ich Parallelen zur Techno-Bewegung der frühen 90er Jahre. In der Ruine des Heizkraftwerks Aubing haben damals (noch vor Ultraschall und Riem) die ersten Münchner Raves stattgefunden, lange bevor die Kommerzialisierung den ursprünglichen Geist des Tekkno kaputt gemacht hat. „Wie wird MAYA eigentlich klingen?“ weiterlesen

Vokalaufnahmen mit den M&M’s

michelle friedrich und miriam hampe

Lauter M’s: Maya kann mit den ihrigen im Cyberspace, den digitalen Avataren, mithilfe der Musik kommunizieren. Diese Stimmen aus dem digitalen Paradies erklingen nicht live, sondern werden zugespielt. In den letzten zwei Tage haben nun Michelle Friedrich und Miriam Hampe diese Stimmen unter der Leitung von Martina Koppelstetter aufgenommen. Hier ein paar Fotos von der Session im Studio von Mathis Nitschke: „Vokalaufnahmen mit den M&M’s“ weiterlesen

5 Fragen an Mathis Nitschke

Mathis Nitschke

Wie und wann ist die Idee zu „Maya“ entstanden?

Der Architekt Peter Haimerl machte mich 2015 auf sein damals noch aktuelles Vorhaben aufmerksam, aus der Ruine des Heizkraftwerks Aubing einen Konzertsaal zu machen. Da ich eine große Liebe für Ruinen habe, stieg ich gleich dort ein und war überwältigt von der Dimension und Aura dieser Halle. Die darin verbliebenen Öfen aus der Nazizeit, die Fensterfronten, die mich an die Fassadentrümmer von 9/11 erinnerten, das bajuwarische Reihengräberfeld nebenan, die Bäume draußen, die ihre Blätter verloren haben, all diese Eindrücke ließen schnell den Wunsch in mir aufkommen, genau da ein Stück Musiktheater über das Sterben zu machen.

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Anspielprobe mit dem TrioCoriolis


Bisher gingen wir immer nur davon aus, dass es klappen wird, die Musiker des TrioCoriolis auf die 7 Meter hohen Öfen zu setzen und dort spielen zu lassen. Gestern war nun endlich die Möglichkeit, diese Annahme zu überprüfen. Und siehe da: es klappt!